Schulung & Dienst in der Jugendfeuerwehr

Alle 14 Tage montags finden die Dienstabende der Jugendfeuerwehr statt. Neben einer umfangreichen feuerwehrtechnischen Ausbildung, die auf den Dienst als aktiver Feuerwehrmann vorbereitet, ist ein ebenso wichtiger Bestandteil die Vermittlung von Werten wie Verlässigkeit, Hilfsbereitschaft und Teamgeist.

Theorie

Wenn man das hört: „Unterricht“ - da sagt man als Jugendlicher meist: "nee, Schule reicht mir eigentlich". Wer einmal bei einem theoretischen Dienst der Jugendfeuerwehr teilgenommen hat, denkt auf jeden Fall anders darüber! Etwas trockene Theorie, die gehört einfach dazu. Schließlich wollen wir das lernen, was wir in der Aktiven Feuerwehr später brauchen. Aber auch unsere Jugendwarte saßen selbst mal dort, wo wir jetzt sitzen - und wissen, wie trockene Themen anschaulich und interessant gestaltet werden können. So machen wir zum Beispiel „Erst Hilfe“, für die wir Sanitäter als Lehrer einladen, und mal selber Verletzte spielen können. Auf dem Programm stehen außerdem Themen wie Fahrzeugkunde zum Kennenlernen verschiedenster Feuerwehrfahrzeuge, Gerätekunde, bei der wir unsere Fahrzeuge "auseinandernehmen" und alle Gerätschaften erkunden, und besprechen Gefahren an der Einsatzstelle.

Praxis

Die gelernte Theorie findet natürlich reichlich praktische Anwendung. Besonders beliebt sind die in der Sommerzeit stattfindenden Nassübungen, bei denen wir uns geeignete Übungsobjekte suchen um einen Löschangriff durchzuführen. Meistens sind die "brennenden" Objekte übrigens auch die eigenen Kameraden - wer macht nicht gerne auch mal andere nass und kann dabei gleichzeitig die tägliche Dusche wahrnehmen? Außerdem machen wir jährlich eine Hydrantenkontrolle und weitere Übungen wie mit Leitern und zum Thema Knoten.